Barbera d’Alba DOC

Barbera d’Alba DOC: In Konkurrenz zum Barolo

Während sich im Astigiano bis heute alles ausschließlich um Barbera dreht, ist die Rebsorte in der Barbera d’Alba DOC neben Nebbiolo gleich in mehrfacher Hinsicht die ewige Zweite. Das ist aber alles andere als blamabel, da dort doch die Nummer eins von überragender Prominenz ist. Auch weil sich auf dem Weltmarkt mit dem Barolo höhere Preise erzielen lassen, sind dem Nebbiolo die besten Lagen vorbehalten und Barbera muss sich mit nicht ganz so optimalen Hängen bescheiden. “Auch wenn Piemont weiterhin vom Nebbiolo dominiert wird, sind wir davon überzeugt, dass sich in Zukunft auch andere Reben stärker hervortun werden”, heißt es im “Vini d’Italia 2014″. Schon heute würde sich die Barbera – wenn auch noch mit deutlichem Rückstand – mit Drei-Gläser-Preisen an zweiter Stelle einreihen, so der auf italienische Weine spezialisierte Verlag Gambero Rosso.

Die piemontesische Anbauzone Barbera d’Alba DOC hat 1970 den DOC-Status erhalten. Sie liegt rund um das Trüffelstädtchen Alba in der Provinz Cuneo mit den Gebieten Langhe und Roero, die durch den Fluss Tanaro unterteilt sind. Zwar ist das Gebiet des Barbera d’Alba nicht ganz so weitläufig wie das des Barbera d’Asti. Groß ist es dennoch, denn rund 2.600 Winzer produzieren hier – viele von ihnen im Nebenerwerb – Weine auf einer zugelassenen Rebfläche von etwa 1.900 Hektar.

Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen müssen die Parzellen auf Hügeln liegen. In Richtung Norden dürfen die Weingärten auch an Abhängen angelegt sein. Zugelassene Rebflächen befinden sich in insgesamt 41 zu Cuneo zählenden Gemeinden sowie in Teilbereichen dreizehn weiterer in der Provinz gelegenen Gemeinden. Die Böden in der Anbauzone Barbera d’Alba DOC sind sandig, zumeist tonig, sehr kalkhaltig und mittelschwer. Es überwiegen Mergel und Tuffgestein. Damit ist das Erdreich für die Anbauregion typisch. (mh)

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